Kurze Warm‑ups aktivieren Stimme, Mimik und Präsenz: One‑Breath‑Introductions, Fragekarten, Spiegelübung. Sie holen Menschen aus Tabs und E‑Mails ins gemeinsame Jetzt. Nach drei Minuten fühlt sich der Bildschirm weniger flach an, Wortmeldungen steigen, und selbst skeptische Teilnehmende merken, dass Üben hier respektvoll, fokussiert und überraschend leicht ist.
Ein einfacher Bogen mit drei Spalten – was ich sehe, was es bewirkt, was ich anbiete – lenkt Aufmerksamkeit weg von Urteilen hin zu Effekten. So entsteht Feedback, das ausprobierbar ist. Über mehrere Runden verdichtet sich ein persönliches Repertoire aus starken Fragen, Klarheitssätzen, Deeskalationsgriffen und sauberen Abschlüssen.
Wir reflektieren entlang von Erlebnis, Beobachtung, Bedeutung und Experiment. Dazu nutzen wir die SBI‑Formel, um Situationen, Verhalten und Wirkung präzise zu benennen. Der Abschluss definiert nächste Mikro‑Experimente im Alltag. Dieser Rhythmus erzeugt Vorfreude auf die nächste Runde und macht Fortschritt intersubjektiv überprüfbar, nicht nur gefühlt.
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