
Lege fest, welche Verhaltensweisen nach dem Rollenspiel sichtbar sein sollen: zum Beispiel eine klare Bitte, ein aktives Zusammenfassen oder eine verhandelte nächste Aktion. Nutze Kriterien wie Spezifität, Beobachtbarkeit und Zeitbezug. Formuliere Erfolgssignale („Die andere Person nickt, paraphrasiert, bestätigt Termin“) und Misserfolgssignale („Verteidigung, Ausweichen, unklare Zusage“). Bitte Teilnehmende, vorab ihre persönliche Lernabsicht zu notieren, um Fortschritte im Debriefing transparent zu würdigen.

Skripte wirken, wenn der Kontext spürbar ist: Raum, Zeitdruck, Stakeholder, Datenlage, bisherige Historie. Gib jeder Rolle innere Motive und mögliche Trigger. Baue echte Konsequenzen ein, etwa verschobene Deadlines, Kundenabwanderung oder Vertrauenszuwachs. Eine kleine Anekdote: Als wir „knappe Freigaben“ simulierten, kippte die Stimmung erst, als das Marketingbudget plötzlich wackelte – plötzlich fanden alle die Worte, die vorher fehlten. Realismus weckt Handlungsenergie.

Definiere Regeln: freiwillige Teilnahme, Stopp‑Signal, respektvolle Sprache, neugierige Haltung. Arbeite mit Rollenrotation, damit alle Perspektiven spürbar werden. Im Debriefing erst die Spielenden, dann Beobachtende sprechen lassen: Was fühlte ich? Was beabsichtigte ich? Was sah ich wirken? Schließe mit zwei konkreten Formulierungen, die morgen einsetzbar sind. Bitte um Kommentare oder Sprachnachrichten mit euren Lieblingssätzen – wir bauen sie in neue Dialoge ein.
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